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EIN HEIM FÜR WITTGENSTEIN

Beitrag zur Ausstellung „RAUMSPRACHE / SPRACHRAUM“ städtische Galerie Speyer (2005)

 
     
 
 

Semitransparenter Raum (580 x 340 x 280 cm) mit architektonischen Gestaltungsmerkmale in Anlehnung an den von Ludwig Wittgenstein konzipierten Bau der „Villa Stoneborough“ in Wien.

Im Inneren befindet sich ein Lesepult mit 10 quadratischen Farbtafeln, weitere Farbtafeln liegen in sytematischer Anordnung auf flachen Bodenpodesten im Raum, daneben ist ein leeres Gitter an die Wand gelehnt.

3 Bleistift-Zeichnungen an der Wand zeigen ein mathematisch-geometrisches Zahlensystem, nach dem die Farbtafeln systematischaus den Primärfarben Cyan, Magenta und Yellow entwickelt sind. Im Raum ist in längeren Abständen die Stimme eines Sprechers zuhören, der philo- sophische Sätze aus Wittgensteins „Bemerkungen über die Farbe“ liest.

An der Wand: 4 SW-Photograhien einer wartenden Person vor ovalem Gebäude ne- ben einer „Wittgestein“-Hinweistafel sowie ein Schriftzug: „WITTGENSTEIN IST KEIN ERHOLUNGSORT IM ALLGÄU“