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Mark Henry Lankford Memorial Projekt

Das "Lankford Memorial Projekt" verfolgt das Ziel, eine mobile Gedächtnisstätte für M.H. Lankford zu initiieren, der seit 1984 unschuldig in der Todeszelle im Staatsgefängnis von Boise (USA) sitzt.
(Abb. Präsentation im Württembergischen Kunstverein Stuttgart 2004)

 
     
 
     


>> Film zum Projekt




Die Gedächtnisstätte soll in Form eines untergehenden "Titanic"-Rumpfes aus Autoreifen gestaltet und auf einem Schwimm-Ponton installiert werden. (Original Maße: ca 30 x 8m, Höhe ca 12m). Diese Form der mobilen Architektur ermöglicht eine "Tournee" auf Wasserstraßen, Orte internationaler Kunst-Ereignisse können damit angesteuert werden. Die Anregung zu dieser ungewöhnlichen Gestaltung lieferte der Mythos von der Titanic- Bord-Kapelle, die angeblich während des Unterganges des Schiffes, den sicheren Tod vor Augen, weitergespielt haben soll. Dieses Bild steht in Korrespondenz zu Mark Henry Lankfords Verhalten seit seinem fragwürdigen Todes-Urteil:

Er verbringt seine Zeit in der Todes-Zelle mit autodidaktischer Malerei. Die Gedächtnisstätte beherbergt eine Auswahl dieser Bilder sowie Informationen zu seinem Fall , darüberhinaus ist die Gedächtnisstätte ein Ort der Agitation gegen die Todesstrafe allgemein. In einer "Vorab-Version" soll auf das Vorhaben des "Lankford Memorial Projekt" aufmerksam gemacht werden.